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Project Microserver

Es ist vollbracht, der N40L mit 8GB RAM und 12TB an Festplatten sind bestellt. Zeit, mit den ersten Überlegungen zu beginnen!



Zu Beginn erst einmal Überlegungen zum System. Meine Vorstellung sieht einen Hypervisor vor, 6T im RAID1 bereithält. Im Privatbereich hoffe ich einfach mal, dass die MTBF der gekauften Platten, der Seagate ST3000DM001, meinen Server wenigstens für zwei Jahre zuverlässig mit Platz versorgt. Und Folgendes soll darauf laufen:



  • Testnetz mit Active Directory, PKI, Exchange, ... (Größe: Höchstens 1TB)

  • Linux-System mit sabnzbd, sickbeard und couchpotato (Größe: Vernachlässigbar...)

  • Dediziertes Linux-System für NFS und SMB-Mounts so wie Medienstreaming (Größe: Rest - 2TB)


Während das Testnetz nicht sonderlich viel Speicherplatz brauchen sollte, da ja auch nur Testdaten und Maschinen dort laufen werden, sollte 1TB genügen. Die Linux-Systeme müssen hier etwas mehr Platz bereithalten, sie sollen den Datenbestand bereithalten. Gesichert wird bei Bedarf auf externe Festplatten.

Die übrigens 2TB werden für zukünftige VM-Installationen bereitgehalten, wie beispielsweise Router, Firewall, Proxy oder ähnliches.



In Sachen Hypervisor fiel meine Wahl auf proxmox VE, einer Komplettlösung aus KVM, qemu und openVZ, optisch wunderbar präsentiert in einem Webinterface. Die Ähnlichkeiten zu kommerziellen Hypervisoren sind frappierend. Installation und Einrichtung des Storage laufen zügig und problemlos, eine KVM ist schnell erstellt. Da ich noch keine Erfahrungen mit openVZ gesammelt habe, soll eine traditionelle VM erst einmal genügen.


Die längste Zeit nimmt die Migration der Physik auf den KVM-Host in Anspruch. ~500GB werden über ein 100BaseTX-Netz eben nicht so flott ausgetauscht, wie im Gigabit-LAN. RHEL stellt einen guten Guide und die Binary virt-p2v bereit, die ich allerdings unter Debian nicht auf Anhieb nutzen konnte. Der Einfachheit halber habe ich also Clonezilla im Device-to-Device-Mode verwendet. Einfacher hätte es auch wirklich nicht gehen können:

Im Wizard wird am Quellgerät schnell DHCP eingestellt, die korrekte Festplatte gewählt, und auf Anweisungen gewartet. Sobald diese erscheinen, wird die KVM mit angebundener Live-CD angeschmissen, und den Anweisungen des Quellgerätes Folge geleistet.


Nach vielen vielen Stunden des Wartens kann dann das neue alte System in Betrieb genommen werden, aber dazu in einem nächsten Post mehr.

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